Punkte-MPU
Punkte-MPU: Es geht um Ihr Fahrverhalten, nicht um Pech
Wer über Jahre Punkte gesammelt hat, hat selten ein Wissensproblem. In der Untersuchung geht es darum, warum Regeln in Ihrem Fahralltag nachrangig wurden – und was heute erkennbar anders ist.
Unverbindlich und vertraulich. Keine Bestehensgarantie.
Worum es geht
Viele Einzelfälle ergeben ein Muster.
Jeder einzelne Verstoß hat für sich genommen eine Erklärung: Termindruck, eine unübersichtliche Stelle, ein schlechter Tag. In der Summe entsteht daraus ein Muster – und dieses Muster ist Gegenstand der Untersuchung. Gefragt wird nicht, ob Sie die Regeln kennen. Gefragt wird, warum sie in Ihrem Fahralltag nachrangig geworden sind.
Das ist unbequem, weil es an Gewohnheiten rührt, die über Jahre entstanden sind: an beruflichen Zwängen, an einem bestimmten Verhältnis zu Zeit und Risiko, manchmal auch an dem Gefühl, ohnehin sicher zu fahren.
Wer an dieser Stelle mit Reueformeln arbeitet, wird schnell durchschaut. Belastbar wird es erst, wenn Sie konkret sagen können, was Sie an Ihrem Fahren geändert haben – und woran man das im Alltag erkennt.
Was in der Vorbereitung zählt
Woran eine Punkte-MPU gemessen wird
Es geht um drei Fragen: Wie ist das Muster entstanden, was haben Sie daran geändert, und hält diese Änderung auch dann, wenn es wieder eng wird?
Das Muster hinter den Verstößen
Geschwindigkeit, Abstand, Rotlicht, Telefon am Steuer: Welche Verstöße wiederholen sich, in welchen Situationen, unter welchem Druck?
Die eigene Haltung zu Regeln
Geprüft wird nicht Ihr Regelwissen, sondern der Stellenwert, den Regeln neben Zeitdruck, Routine und Bequemlichkeit hatten.
Verändertes Fahren im Alltag
Mehr Zeitpuffer, andere Planung, Telefon außer Reichweite: Veränderung muss beschreibbar und im Alltag verankert sein, nicht nur vorgenommen.
So arbeite ich mit Ihnen
Von der ersten Einordnung bis zum Termin
- 01
Kostenloses Erstgespräch
Wir sehen uns Anlass, Punktestand und Verstöße an – und klären, was auf Sie zukommt.
- 02
Verstöße und Unterlagen einordnen
Welche Eintragungen liegen vor, in welchem Zeitraum, mit welchem Muster? Daraus ergibt sich der Schwerpunkt der Arbeit.
- 03
Vorbereitungsplan
Sie bekommen einen Fahrplan mit den Themen, die in Ihrem Fall tatsächlich tragen – kein Standardprogramm von der Stange.
- 04
Einzelarbeit an Ursache und Veränderung
Wir arbeiten an den Situationen, in denen es regelmäßig eng wurde, und an den Entscheidungen, die Sie heute anders treffen.
- 05
Belastungsprobe vor dem Termin
Zum Schluss gehen wir die kritischen Fragen durch – auch die nach dem Verstoß, den Sie am liebsten weglassen würden.

Wer Sie begleitet
Paul Kühn
Seit über zehn Jahren begleite ich Menschen durch die MPU – ausschließlich in Einzelgesprächen, nie in Gruppen. Über 200 Begutachtungen habe ich auf diesem Weg mit vorbereitet.
Ich arbeite empathisch und zugleich konfrontativ: Ich höre zu, und ich sage Ihnen, was nicht trägt. Beides gehört zusammen – ohne das Erste kommen Sie nicht ins Reden, ohne das Zweite kommen Sie nicht weiter. Meine Haltung dazu habe ich in meinem Buch „MPU Erfolg ohne Ausreden“ aufgeschrieben.
Was ich nicht mache: Antworten eintrainieren, Ihre Geschichte für Sie erfinden oder das Bestehen versprechen. Ich leiste auch keine Rechtsberatung – ich prüfe nicht, ob eine behördliche Anordnung rechtmäßig ist, vertrete Sie nicht gegenüber Behörden oder Begutachtungsstellen und überwache keine Fristen. Behördliche Fristen müssen Sie selbst oder über eine Anwältin oder einen Anwalt im Blick behalten. Und ich behandle keine Erkrankungen: Die Vorbereitung ist Veränderungsarbeit, keine Therapie.
Häufige Fragen
Was Klienten vor der Punkte-MPU am häufigsten fragen
Ab wann wird bei Punkten eine Begutachtung angeordnet?
Punktestand und Maßnahmen sind im Fahreignungs-Bewertungssystem gesetzlich geregelt; eine Begutachtung ist keine Stufe dieses Systems. Ob und wann sie angeordnet wird, entscheidet die zuständige Fahrerlaubnisbehörde. Maßgeblich ist die Anordnung, die Sie erhalten haben. Im Erstgespräch gehen wir die dort genannte Fragestellung durch und übersetzen sie in Ihre Vorbereitung. Ob die Anordnung rechtlich tragfähig ist und wie Sie darauf reagieren, beantwortet eine Anwältin oder ein Anwalt.
Ich bin beruflich viel unterwegs. Zählt das als Erklärung?
Als Erklärung ja, als Rechtfertigung nein. Beruflicher Druck erklärt, wie das Muster entstanden ist. Entscheidend ist, was Sie an Planung und Fahrweise geändert haben, damit dieser Druck nicht wieder in Verstößen endet.
Muss ich ein Fahrverhaltenstraining machen?
Ein Fahreignungsseminar nach § 4a StVG ist freiwillig, ein Kurs nach § 70 FeV braucht eine amtliche Anerkennung – mein Angebot ist weder das eine noch das andere. Was fachlich zu Ihrer Situation passt, ordnen wir ein, bevor Sie irgendwo etwas buchen. Was Ihre Behörde verlangt, steht in Ihrer Anordnung.
Reicht es, wenn ich seitdem nichts mehr zuschulden kommen ließ?
Ein beanstandungsfreier Zeitraum hilft, trägt aber allein nicht. Gefragt wird, warum es vorher anders war und was Sie konkret geändert haben. Sonst wirkt die ruhige Zeit wie Zufall.
Sprechen wir über Ihren Fall.
Im kostenlosen Erstgespräch sehen wir uns Ihre Anordnung, Ihre Eintragungen und Ihre Fahrpraxis an. Danach wissen Sie, woran Sie arbeiten müssen. Online, hybrid oder persönlich in Remagen.
Telefon 0 26 42 – 99 39 213 · 0176 – 388 65 559 · info@mpu-coach24.de